Bildwelten mit KI

Ein junger man sitzt auf dem Boden einer dunklen Marmorhalle, im Hintergrund sieht man eine große Freitreppe, es fällt Abendlicht in den Raum
Mit unterschiedlichen Tools entstehen Kompositionen und Bildwelten nach meinen Vorstellungen

Ich arbeite mit KI aus Neugier und als bewusste Herausforderung meiner Bildwahrnehmung. Sie ist für mich ein Werkzeug, das meinen Möglichkeitsraum erweitert. KI erlaubt mir, freier in Bildwelten zu denken und mich stärker auf meine Vision zu konzentrieren und öffnet gleichzeitig neue bildnerische Räume für mich als Künstlerin.

Inhaltlich interessiert mich das emotionale Potenzial scheinbar alltäglicher Dinge. Ich beschäftige mich mit Bedeutungsaufladungen, mit Verschiebungen und Zuschreibungen, die wir Objekten, Bildern und Symbolen mitgeben. Die bildgenerativen Prozesse bringen dabei zufallsbedingte Ergebnisse in den Prozess ein, die eine fremde, nicht vollständig kontrollierbare Logik haben. Die Ergebnisse katapultieren mein Denken voran, fordern mich heraus und animieren mich dazu, weiter zu präzisieren, zu verändern und zu verdichten.

Ich suche in meiner Arbeit eine eigenständige visuelle Sprache innerhalb dieses Mediums. Dabei ist mir ein respektvoller Umgang mit anderen Professionen wichtig.

Fotografie, Illustration und andere bildnerische Techniken begreife ich als eigenständige Felder mit eigenen Bedingungen. Meine Arbeit zielt darauf, Ideen sichtbar zu machen, ohne bestehende Bildsprachen zu übernehmen oder zu imitieren.

Diese Suche verstehe ich als fortlaufenden Prozess. Sie verlangt Aufmerksamkeit, Selbstkritik und immer wieder auch Abstand. Ich arbeite bewusst in Phasen der Konzentration und der Öffnung, um meinen roten Faden weiterzuentwickeln und meine Position zu schärfen – im Wissen darum, dass diese Klarheit nie endgültig ist, sondern sich mit jeder Arbeit neu formt.